Europas Provinziäle beraten im HPH Schwerpunkte für die nächsten zehn Jahre

Der Generalobere Pater Arturo Sosa SJ reiste aus Rom an

Europas Jesuitenprovinziäle trafen sich jetzt zu ihrer jährlichen Sitzung im Heinrich Pesch Haus. Zum Auftakt der Konferenz reiste auch der Generalobere Pater Arturo Sosa SJ aus Rom an, der am Samstag vor einem Jahr bei der 36. Generalkongregation zum 30. Nachfolger des Hl. Ignatius gewählt worden war.

In ihren Beratungen beschäftigten sich die Provinziäle vor allem mit den Impulsen, mit denen der Generalobere seit seiner Wahl die Anliegen der Generalkongregationen aufgreift. Danach sollen bis 2019 die weltweiten apostolischen Schwerpunkte für die nächsten zehn Jahre neu formuliert werden. Außerdem beraten die Provinziäle über die Ausbildungsstätten der Jesuiten.

Erstmals leitete der frühere südbelgische Provinzial Pater Franck Janin SJ als neuer Präsident die Provinziälekonferenz. Erst Ende August hatte er die Nachfolge von Pater John Dardis SJ angetreten, der in seiner neuen Funktion als Generalsberater für Apostolische Planung und Unterscheidung ebenfalls in Ludwigshafen teilnahm.

In Europa gibt es derzeit noch 21 Jesuitenprovinzen mit insgesamt ca. 4.000 Mitgliedern. Alle Provinzen befinden sich in einem Restrukturierungsprozess. So haben sich in diesem Jahr Frankreich und Südbelgien zusammengeschlossen; Italien und Malta bilden eine Provinz, und aus den niederländischen und nordbelgischen Provinzen ist eine Region geworden. Die Deutsche Provinz will in den nächsten Jahren zusammen mit Österreich, Schweiz, Ungarn und Litauen eine neue Provinz gründen.

Der Generalobere Arturo Sosa SJ (2.v.r.) mit Provinzial Johannes Siebner SJ (l.) sowie Ulrike Gentner und Johann Spermann SJ (r.) vom Heinrich Pesch Haus.

© SJ-Bild: Philip Debruyne

SJ / brid / 17.10.2017

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